ich habe festgestellt, dass es keine bessere feierabend-beschäftigung gibt als filme zu schauen: nicht zu anspruchsvoll (wie z.b. blog schreiben) aber auch nicht zu sinnlos (wie z.b. fernsehen). daher habe ich in letzter zeit massig filme gesehen über dich ich jetzt mal meine impressionen an den mann bringen möchte.
gute filme:
little children
* bekommt bei imdb nicht umsonst 8 von 10 sternen
* behandelt das leben junger eltern kleiner kinder in den suburbs
* gut: kate winslet, patrick wilson, jennifer connelly (so wunderschön!)
* erinnert mich sehr an american beauty – einen meiner lieblingsfilme
* in deutschland soweit ich weiß seltsamerweise kaum bekannt
* nach einem roman von tom perrotta
* der erzähler erinnert mich an the royal tenenbaums
running with scissors
* nach der autobiographie von augusten burroughs: er wird als teenager von seiner psychotischen geschiedenen mutter an die dysfunktionale familie ihres therapeuten weitergereicht
* warum nur 5.9 sterne bei imdb???
* gut: annette bening, joseph fiennes, joseph cross
* erinnert insgesamt an the royal tenenbaums, ist aber nicht ganz so gut
transamerica
* angemessene 7.7 sterne bei imdb
* ein transsexueller vor der operation stellt fest, dass er einen sohn hat –> ungewöhnliches roadmovie
* gut: felicity huffman, kevin zegers
mädchenfilme:
music and lyrics
* erfolgloser 80s popstar bekommt auftrag einen song für einen superstar zu schreiben und entdeckt, dass das mädchen, das seine blumen gießt toll texten kann (wer denkt sich sowas aus???)
* just another chick-flick, aber gute chemie zwischen drew barrymore and hugh grant
* die entstehende musik ist leider ziemlich grauenhaft
because i said so
* mutter beschließt für ihre ungeschickte, fettnäpfchen-affine tochter einen mann übers internet zu finden, die tochter kann sich zwischen zwei kandidaten nicht entscheiden
* selten so schreckliche outfits gesehen wie die von diane keaton – kaum zu fassen, dass sie annie hall war
* die töchter mandy moore, piper perabo und lauren graham sind aber alle süß und das wiedersehen mit gabriel macht aus love song for bobby long war auch erfreulich
the notebook
* tränendrüsen werden hier nicht geschont, aber das ist irgendwie ja manchmal auch schön
* rachel mcadams ist unglaublich sympathisch in der hauptrolle
* der anblick der sehr alt gewordenen gena rowlands ist etwas deprimierend und das ende sowieso
* die 40er jahre kleider sind wunderbar – hach!
zusammen ist man weniger allein
* audrey tautou ist längst nicht so nett wie in amelie
* 3 vom leben gebeutelte menschen laufen sich über den weg und sind zusammen weniger allein
* die geschichte ist ab und zu schlecht nachvollziehbar und etwas unglaubwürdig – es ist wohl nicht gut gelungen die buchvorlage auf die länge des films zusammenzukürzen
* trotzdem macht es spaß sich paris und cafe au lait aus bols trinkende menschen anzusehen
interessante filme
dark city
* utopie mit relativ überraschendem ende und einer ziemlich guten idee
* irgendwie blöd umgesetzt, noch gar nicht so alt und wirkt schonvöllig überholt und teilweise lächerlich
* ist älter als matrix, also nicht denken dark city hätte sich dort bedient
* kiefer ‘jack bauer’ sutherland spielt mal einen bösewicht
* jennifer connelly mal wieder das highlight, nur leider in einer kleinen rolle
following
* das debut von christopher nolan (memento, the prestige) – sein stil ist schon zu erkennen
* mann verfolgt wahllos menschen auf der straße und trifft einen raffinierten einbrecher
* obskur, schwarz/weiß, verwirrend, überraschend, ungewöhnlich, britisch
* gut gespielt von unbekannten britischen schauspielern
gattaca
* früher mal einer meiner lieblingsfilme
* utopie mit einigen interessanten ideen
* sehr ansprechend umgesetzt, viel blaue und gelbe filter
* debut von jude law – erika und ich fanden damals seine augenringe toll
* bei den dreharbeiten haben sich uma thurman und ethan hawke kennen gelernt – ich war von der schauspierelischen leistung der beiden aber weniger beeindruckt, beide sind ziemlich farblos (vielleicht braucht uma tarantino?)
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