i’m tired of being sexy

24 09 2007

 

 

nach diesem zitat von beyoncé hat sich die brasilianische band cansei de ser sexy ihren namen gegeben. und auch sonst stehen sie der aktuellen popkultur nahe, haben z.b. ein lied über paris hilton.

die texte sind einfach wunderbar absurd und die musik herrlich trashig. es passt, dass die mitglieder von css design und kunst-studenten sind und vor der gründung der band nicht wirklich im musikinstrumente spielen geübt waren.

toll ist auch der etwas ungeschickte akzent und die frontfrau die sich x-beinig ungeschickt zur musik bewegt. und die live-outfits. aber seht selbst:

music is my hot hot sex – mein absoluter lieblingssong
alala
off the hook
– sie tanzt so schön!
- auf imdb gibts noch viel mehr. hier eine playlist – am besten einfach am stück hören.

an dieser stelle muss ich mich noch bei der fabelhaften emilia aka danger bedanken, die mich auf css aufmerksam gemacht hat.





viele filme

24 09 2007

ich habe festgestellt, dass es keine bessere feierabend-beschäftigung gibt als filme zu schauen: nicht zu anspruchsvoll (wie z.b. blog schreiben) aber auch nicht zu sinnlos (wie z.b. fernsehen). daher habe ich in letzter zeit massig filme gesehen über dich ich jetzt mal meine impressionen an den mann bringen möchte.

gute filme:

little children
* bekommt bei imdb nicht umsonst 8 von 10 sternen
* behandelt das leben junger eltern kleiner kinder in den suburbs
* gut: kate winslet, patrick wilson, jennifer connelly (so wunderschön!)
* erinnert mich sehr an american beauty – einen meiner lieblingsfilme
* in deutschland soweit ich weiß seltsamerweise kaum bekannt
* nach einem roman von tom perrotta
* der erzähler erinnert mich an the royal tenenbaums

running with scissors
* nach der autobiographie von augusten burroughs: er wird als teenager von seiner psychotischen geschiedenen mutter an die dysfunktionale familie ihres therapeuten weitergereicht
* warum nur 5.9 sterne bei imdb???
* gut: annette bening, joseph fiennes, joseph cross
* erinnert insgesamt an the royal tenenbaums, ist aber nicht ganz so gut

transamerica
* angemessene 7.7 sterne bei imdb
* ein transsexueller vor der operation stellt fest, dass er einen sohn hat –> ungewöhnliches roadmovie
* gut: felicity huffman, kevin zegers

mädchenfilme:

music and lyrics
* erfolgloser 80s popstar bekommt auftrag einen song für einen superstar zu schreiben und entdeckt, dass das mädchen, das seine blumen gießt toll texten kann (wer denkt sich sowas aus???)
* just another chick-flick, aber gute chemie zwischen drew barrymore and hugh grant
* die entstehende musik ist leider ziemlich grauenhaft

because i said so
* mutter beschließt für ihre ungeschickte, fettnäpfchen-affine tochter einen mann übers internet zu finden, die tochter kann sich zwischen zwei kandidaten nicht entscheiden
* selten so schreckliche outfits gesehen wie die von diane keaton – kaum zu fassen, dass sie annie hall war
* die töchter mandy moore, piper perabo und lauren graham sind aber alle süß und das wiedersehen mit gabriel macht aus love song for bobby long war auch erfreulich

the notebook
* tränendrüsen werden hier nicht geschont, aber das ist irgendwie ja manchmal auch schön
* rachel mcadams ist unglaublich sympathisch in der hauptrolle
* der anblick der sehr alt gewordenen gena rowlands ist etwas deprimierend und das ende sowieso
* die 40er jahre kleider sind wunderbar – hach!

zusammen ist man weniger allein
* audrey tautou ist längst nicht so nett wie in amelie
* 3 vom leben gebeutelte menschen laufen sich über den weg und sind zusammen weniger allein
* die geschichte ist ab und zu schlecht nachvollziehbar und etwas unglaubwürdig – es ist wohl nicht gut gelungen die buchvorlage auf die länge des films zusammenzukürzen
* trotzdem macht es spaß sich paris und cafe au lait aus bols trinkende menschen anzusehen

interessante filme

dark city
* utopie mit relativ überraschendem ende und einer ziemlich guten idee
* irgendwie blöd umgesetzt, noch gar nicht so alt und wirkt schonvöllig überholt und teilweise lächerlich
* ist älter als matrix, also nicht denken dark city hätte sich dort bedient
* kiefer ‘jack bauer’ sutherland spielt mal einen bösewicht
* jennifer connelly mal wieder das highlight, nur leider in einer kleinen rolle

following
* das debut von christopher nolan (memento, the prestige) – sein stil ist schon zu erkennen
* mann verfolgt wahllos menschen auf der straße und trifft einen raffinierten einbrecher
* obskur, schwarz/weiß, verwirrend, überraschend, ungewöhnlich, britisch
* gut gespielt von unbekannten britischen schauspielern

gattaca
* früher mal einer meiner lieblingsfilme
* utopie mit einigen interessanten ideen
* sehr ansprechend umgesetzt, viel blaue und gelbe filter
* debut von jude law – erika und ich fanden damals seine augenringe toll
* bei den dreharbeiten haben sich uma thurman und ethan hawke kennen gelernt – ich war von der schauspierelischen leistung der beiden aber weniger beeindruckt, beide sind ziemlich farblos (vielleicht braucht uma tarantino?)





there’s only music so that there’s new ringtones

14 09 2007




gift-wrapped kittycats

4 09 2007

ich hab ja schon eine ganze weile überlegt wie ich mit meinen beschränkten sprachlichen mitteln einen post verfassen soll, der meine verehrung für (die) arctic monkeys zum ausdruck bringt, ohne dabei dinge zu schreiben, die so schon ungefähr 1000 mal gesagt wurden.

heute habe ich eine coverversion des songs love machine von girls aloud von arctic monkeys auf youtube gefunden und beschlossen, dieses video in aller seiner pracht an dieser stelle zu verlinken

man sieht,  die monkeys können selbst aus scheiße gold machen. obwohl ich gestehen muss, dass ich die zeile „we’re gift-wrapped kittycats“ ganz und gar entzückend und völlig bezaubernd finde.  (natürlich sind die lyrics der monkeys höchstselbst noch ein kleines bisschen toller).

hier der vollständigkeit halber noch die originalversion 

oder: easy on the eyes and the ears, die neue band arctic aloud