nach salaten und hauptgerichten ist es nun denke ich höchste zeit für ein paar unverschämt gute back-rezepte – jetzt wo es kalt wird braucht man schließlich süßes um sich emotional aufzuwärmen. und ein warmer ofen ist auch was feines.
* carrot-cake mit cheesecake frosting
rezept gibt es schon hier
* blondies mit cranberries und walnüssen
zutaten:
110 g geschmolzene butter
220 g brauner zucker (1 cup)
1 ei
1 teelöffel vanille oder 1/2 teelöffel mandel-extrakt
prise salz
130 g mehl (1 cup)
120 g gehackte walnüsse (evtl. vorher rösten) (1 cup)
120 g getrocknete cranberries (1 cup)
150 g gehackte bitterschokolade (1 cup)
backform (20×20 cm) einbuttern. geschmolzene butter mit dem braunen zucker cremig schlagen. anschließend das ei und dann die vanille / den mandel-extrakt unterrühren. nun salz und mehl und zum schluss walnüsse, cranberries und gehackte schokolade dazu mischen. in die form geben und bei 175 °c 20-25 minuten backen. form auf einem gitter abkühlen lassen, dann in quadrate schneiden. statt walnüssen / cranberries / bitterschokolade können auch alle möglichen anderen kombinationen von nüssen / trockenfrüchten / schokoladensorten genommen werden. z.b. macadamia / aprikose / weiße schokolade oder mandel / kirsche / milchschokolade… das original rezept gibt es in der fabelhaften smitten kitchen.
* triple chocolate brownies
zutaten:
125 bitterschokolade
125 g butter
2 eier
125 g zucker
4 tropfen buttervanille-aroma
125 g mehl
50 g kakao-pulver
125 ml sahne
125 g vollmilchschokolade
50 g weiße schokolade
glasur:
75 g bitterschokolade
75 g vollmilchschokolade
75 ml sahne
backform (20×20 cm) einbuttern. schokolade und butter zusammen schmelzen. weiße und vollmilchschokolade hacken. eier mit zucker und aroma schaumig schlagen. mehl mit kakao vermischen, unter die zucker-eier-masse mischen und schließlich die schokoladen-stücke unterheben. in die form geben und im vorgeheizten backofen bei 180 °c 20-25 minuten backen (stäbchenprobe machen). für die glasur (für ganz hartgesottene) die beiden schoko-sorten schmelzen und die sahne unterrühren. auf die abgekühlten brownies streichen und fest werden lassen.
* perfekte chocolate-chip cookies
zutaten:
480 g mehl
2.5 teelöffel backpulver
1.5 teelöffel grobes salz (von normalem salz erstmal nur 1 teelöffel, nach geschmack nachsalzen)
280 g butter
280 g brauner zucker
220 g weißer zucker
2 große eier
2 teelöffel vanille-extrakt
500 g bitterschokolade
meersalz
mehl, backpulver und salz in einer mittelgroßen schüssel gut vermischen, beiseite stellen. butter und beide zuckerarten mit dem mixer schlagen, bis sie leicht und fluffy sind – ca. 3-5 minuten (tipp von do: dabei eine zeitschrift lesen, denn je länger schlagen desto besser). die eier nacheinander dazugeben und wieder gut vermischen. vanille dazu. den mixer auf langsam stellen und vorsichtig die mehlmischung unterrühren. schokolade hacken und kurz aber gründlich unter den teig mischen.
teig mit plastikfolie bedecken und 24-36, maximal 72 stunden kühlen (ich habe ihn ca. 12 stunden ins gefrierfach getan, das ging auch). wenn es soweit ist teig aus dem kühlschrank nehmen und kurz wieder etwas weich werden lassen. dann mit dem eislöffel sechs kugeln teig auf ein mit backpapier ausgelegtes backblech setzen (mein ikea eislöffel ist mir dabei kaputt gegangen, also habe ich einen normalen löffel genommen und mit den händen kugeln geformt). wenn man salzig-süßes mag meersalz darüber streuen. auf gleichmäßige abstände achten. im vorgeheizten backofen bei 175 °c 15-20 minuten backen – bis sie goldbraun aber noch weich sind. cookies zunächst 10 minuten auf dem blech, dann auf einem gitter auskühlen lassen. die menge teig reicht für ungefähr 36 cookies, das heißt 6 backdurchgänge (sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt).
dieses etwas kompliziertere aber lohnende rezept habe ich bei orangette gefunden. das original ist aus der new york times.
* big crumb coffee cake
zutaten: für die füllung
220 g rhabarber / himbeeren / blaubeeren /pflaumen oder oder oder (ich finde man kann ruhig 500 g nehmen)
50 g zucker (1/4 cup)
2 teelöffel speisestärke
1 teelöffel fein gehackter frischer ingwer
für die streusel:
70 g brauner zucker (1/3 cup)
70 g weißer zucker (1/3 cup)
1 teelöffel zimt (oder etwas mehr)
1 teelöffel frischer fein gehackter ingwer
1/8 teelöffel salz
110 g geschmolzene butter (1/2 cup)
220 g mehl (1 3/4 cup)
für den teig:
110 g saure sahne (1/3 cup)
1 großes ei
1 großes eigelb
2 teelöffel vanille-extrakt
130 g mehl (1 cup)
100 g zucker (1/2 cup)
1 teelöffel backpulver
1/4 teelöffel salz
80 g butter
eine backform (20×20 cm) einbuttern. rhabarber (oder anderes obst) in ca. 1 cm dicke stücke schneiden. mit zucker, stärke und ingwer vermischen, zur seite stellen. für die streusel zucker, gewürze, salz und butter zu einer glatten masse verrühren. das mehl untermischen. es sollte sich ein fester teig ergeben. in einer kleinen schüssel saure sahne, ei, eigelb und vanille vermischen. in einer weiteren schüssel mehl, zucker, salz und backpulver vermischen. butter und einen teelöffel saure-sahne-mischung bei mittlerer geschwindigkeit unterrühren. die restliche saure-sahne-mischung in zwei weiteren schritten dazugeben, dazwischen gründlich verrühren. etwa 1/2 cup teig beiseite stellen.
den teig in die form füllen. den rhabarber darauf verteilen. den zur seite gestellten teig über den rhabarber löffeln – muss nicht gleichmäßig sein. mit den fingern den streusel-teig in brocken brechen, 1-2 cm groß. auf dem kuchen verstreuen. bei 160 °c 45-55 minuten backen. nach dem abkühlen evtl. mit puderzucker bestäuben. dank für dieses rezept mal wieder an smitten kitchen.
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