5 months – 5 movies

22 06 2010

a single man

tatsächlich genauso gut, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. und nur halb so melancholisch. nur das ende war irgendwie blöd.

the fantastic mr. fox

es ist schon kurios einen animierten film zu sehen und dann mehr oder weniger aus spaß zu sagen, dass er einen an den großartigen “the royal tenenbaums” erinnert, nur um später festzustellen, dass beide vom gleichen regisseur sind und gute dialoge und charaktere offensichtlich mit puppen fast genauso gut funktionieren wie mit exzellenten schauspielern.

where the wild things are

irgendwie war ich enttäuscht und deprimiert als ich aus dem kino kam. die wilden kerle und die ganze geschichte haben mich irgendwie mehr frustriert als inspiriert. aber nachdem ich mehr auf imdb gelesen hatte, gingen mir plötzlich ganz neue bedeutungen auf: die wilden kerle repräsentiere natürlich für max wichtige personen und auch teile seiner persönlichkeit. d’oh. da findet man einen film blöd und ist in wirklichkeit nur selber zu blöd ihn zu verstehen.

the lovely bones

so mag ich filme. nicht zu seicht, nicht zu anstrengend (hups, sollte ich da grade zu viel verraten und mich total diskreditiert haben?). der “himmel” ist natürlich extrem kitschig. aber die geschichte ist trotzdem schön und spannend und traurig und die schauspieler machen ihre sache auch ziemlich gut finde ich. neulich habe ich stanley tucci, den darsteller des nachbarn, in julie & julia gesehen und ihn wirklich beim besten willen fast nicht wieder erkannt. wirklich gute maske!

whip it

ich bin ja ein bisschen in ellen page verknallt. aber wie könnte man nicht? auf jeden fall macht sie auch diesen film sehenswert, auch wenn ich eigentlich möglicherweise schon ein klitzekleines bisschen zu alt dafür bin. aber vor 12 jahren wäre er sicher mein absoluter favorit gewesen. ihr nächster film sieht auch tatsächlich noch ein kleines bisschen interessanter aus.

und, meine lieben zahlreichen treuen leser, welche guten filme habt ihr in letzter zeit gesehen mit denen ich mir unbedingt meine feierabende um die ohren schlagen sollte?


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3 Antworten

23 06 2010
Luis

Sin Nombre (http://www.imdb.com/title/tt1127715/) – Film über mehrere Mittelamerikanische Charaktere die nach USA möchten. Geschichte über Gangs, Reise etc. Untertitel

Kick-Ass (http://www.imdb.com/title/tt1250777/) – Ganz lustiger Film, wenn man nicht zuviel erwartet.

Shutter Island (http://www.imdb.com/title/tt1130884/) – Leonardo Di Caprio konnte ich ja früher nicht leiden, aber seitdem Scorsese zu seinem Mentor geworden ist, wird er mir von Film zu Film Sympathischer. Shutter Island ist anstrengend und langwierig, lohnt sich aber vorallem des Endes wegen.

23 06 2010
Luis

Youth in Revolt (http://www.imdb.com/title/tt0403702/) – Wenn Michael Cera dabei ist, muss ich ihn mir anschauen irgendwie. Er spielt zwar immer den gleichen Charakter, aber in diesem Film gibt es zumindest eine zweite Persönlichkeit. Wie schon Kick-Ass ein unterhaltsamer Film, wenn man nicht zuviel erwartet. Stellenweise aber sehr kitschig.

Observe and Report (http://www.imdb.com/title/tt1197628/) – Film mit Seth Rogen aus Superbad. Nicht wirklich gut gewesen. Es geht um einen Mall Cop der sich in eine Mitarbeiterin verliebt die völlig out of his league ist.

Crossing Over (http://www.imdb.com/title/tt0924129/) – Film mit Ray Liotta und Harrison Ford, die lieber in Rente gehen sollten. Thematisiert die illegale Einwanderung in die USA (man merkt, dass mich das Thema interessiert ;)) und ein Einwanderungsbeamten der ein Herz für die illegalen Einwanderer hat, die er eigentlich deportieren muss. Lohnt sich nicht anzuschauen meiner Meinung nach.

The Bad Lieutenant: Port of Call – New Orleans (http://www.imdb.com/title/tt1095217/) – Bei einem Film mit Nicolas Cage hätte ich gleich wissen sollen, dass er nichts taugt. Spielt einen drogensüchtigen korrupten Cop im New Orleans nach Katrina. Handelt darum wie er immer weiter auf die dunkle Seite rutscht. Nicht anschauen!

Leaves of Grass (http://www.imdb.com/title/tt1151359/) – Edward Norton Film = hohe Erwartungen. Leider nicht erfüllt, auch wenn er gut zwei verschiedene Charaktere gleichzeitig spielt. Es handelt um zwei Zwillinge, der eine ist erfolgreicher Professor während der andere “zu Hause” geblieben ist und nichts erreicht hat.

23 06 2010
Svenja

Ich will jetzt nicht angeben, aber ich hatte das bei Where The Wild Things Are schon so erkannt. Und hatte am Ende trotzdem genau die selbe Reaktion wie Du.
Shutter Island fand ich erstaunlicherweise doch gut – ich dachte so ne Clicheevorstellung der Psychiatrie würde mir voll auf’n Keks gehen, aber dann war’s doch realistisch. Und ein gutes Ende, das ist wichtig.
Whip It lad ich mir sofort runter! Ähm… ich mein, gekauft, natürlich :)
Ansonsten fahr ich zuhause grad mehr die Umwelt-Doku-Schiene, sehr beeindruckend, erschreckend, hoffnungserfüllend. Und was ich letztens im Kino gesehen hab fällt mir grad nicht ein. Kann also nicht so berauschend gewesen sein…

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