as you bit into your strawberry lace

7 07 2009

endlich mal wieder eine neue compilation. huurah! und: endlich mal wieder ein neuer blog-post!

kasabian ≠ underdog

arctic monkeys ≠ crying lightning
endlich die neue single

ash ≠ return of white rabbit

maximo park ≠ the kids are sick again

x-wife ≠ on the radio

yeah yeah yeahs heads will roll
looooooove the video!


metric ≠ help i’m alive

uh huh her ≠ explode

the asteroids galaxy tour ≠ push the envelope

marina and the diamonds ≠ i am not a robot
super video – directed by rankin!


santigold ≠ lights out


new young pony club ≠ dress

little boots ≠ new in town
nicht mehr so gut wie meddle =(

la roux ≠ in for the kill
auch nicht mehr so gut wie quicksand

the good natured ≠ivory tower
tolle game boy musik

phoenix ≠lisztomania

cut copy ≠ strangers in the wind

ratatat ≠ wildcat
ich will auch einen tiger anzug!

und hier wie immer die video playlist.





frühling für die ohren

6 04 2009

ich empfehle: video starten, dann text lesen.

mein soundtrack für diesen frühen frühling sind ganz eindeutig die heart strings. beim ersten hören hielt ich sie fälschlicherweise für schnöden easy listening pop. aber da war auch noch winter. und inzwischen habe ich erkannt wie großartig sie eigentlich sind. zuckersüß-leichter twee-pop der in jeder stimmungslage passt: beruhigt bei wut, macht froh bei niedergeschlagenheit, stimmt positiv bei morgenmuffeligkeit, bestätigt bei zufriedenheit, lässt lächeln bei guter laune, ermöglicht ruhe bei nervosität.

mehr erfahren kann man über die londoner auf ihrer zauberhaften internetseite und bei myspace gibt es einige hörproben. her new desaster ist glaube ich mein lieblingssong. am ersten video zur neuen single kids wird wohl noch gebastelt. man sieht, es handelt sich noch um eine relativ junge band, die mich hoffentlich noch mit vielen weiteren alben beglücken wird.





there’s no place to go to be alone

12 03 2009

meine neue playlist. die elfte. endlich!

empire of the sun * walking on a dream

the new sins * feelings have changed

uh huh her * not a love song

lily allen * back to the start

the good natured * warriors

ladyhawke * professional suicide

the asteroids galaxy tour * around the bend

santogold * you’ll find a way

la roux * quicksand

le corps mince de francoise * bitch of the bitches

lykke li * i’m good i’m gone

feist * my moon my man (boys noize rmx)

i was a teenage statan worshipper * skeletor

does it offend you, yeah? * dawn of the dead

maximo park * wraithlike

the rifles * sometimes

flamboyant bella * absolutely wankered

black kids * i’m not gonna teach your boyfriend how to dance with you

die komplette video-playlist hier.





10 greatest albums of 2008

28 12 2008

zum jahresende kann auch ich der versuchung nicht widerstehen eine liste meiner zehn liebsten alben des vergangenen jahres zu veröffentlichen. denn schließlich liebe ich listen und ich liebe musik, und eine solche gelegenheit die beiden zu kombinieren werde ich mir nicht entgehen lassen. hier also, in no particular order:

foals-antidotes1 foals – antidotes.

auch ohne hummer ein großartiges album, und dass obwohl es das allererste ist. außergewöhnlich und doch nicht unzugänglich. ich verbinde damit die wunderbare erinnerung im april in meinem grau weiß karierten hemd auf der reeperbahn zu stehen, hinnehmen zu müssen, dass es keine karten mehr für das konzert gibt und dabei yannis philippakis beim rauchen zuzusehen. unvergesslich. nicht unerwähnt sollen auch die musikvideos von foals bleiben. ich finde es lobenswert, wenn sich eine band trotz des niedergangs von mtv noch die mühe gibt solche videos wie z.b. die zu balloons, mathlectics und hummer zu machen. zudem konnten foals mein herz noch mit den allerliebsten nachrichten erobern, die ich bei facebook von ihnen bekomme, seit ich dort offiziell ihr fan wurde. und dadurch, dass sie ihre gitarren so hoch tragen.

lieblingstrack: the race for radio supremacy oder auch electric bloom

crsytal-castlescrystal castles – crystal castles.

das erste mal habe ich in der britischen teenager-serie skins was von crystal castles gehört. das heißt aber nicht, dass crystal castles kinder-techno ist, sondern dass die macher von skins einen exzellenten geschmack haben. so gut mir die musik beim hören gefiel, so überrascht war ich trotzdem als ich das erste mal dazu tanzte, wie gut das ging. untrust us schien die kontrolle über meine beine zu übernehmen ohne dass ich selber noch viel dazu tun musste. für die zukunft nehme ich mir vor auch mal genau auf die texte zu achten, die sollen nämlich sehr bizarr sein.

lieblingstrack: untrust us

mgmtmgmt – oracular spectacular.

schon im frühling hatte die liebe do in sehr vorausschauender weise „kids“ auf einer compilation. was dieser track versprach wurde von dem album gehalten und ich habe es in den monaten seit seinem erscheinen viel und gerne gehört. die mitglieder von last.fm „spielten“ es in die albumcharts für 2008 und bei nme kam es sogar auf den ersten platz - und das sowohl bei den singles und bei den alben. das hatten letztes jahr klaxons geschafft.

lieblingstrack: electric feel

donkey-css1css – donkey.

natürlich hatte ich nach den vielen enttäuschenden 2008 erschienenen zweiten alben angst, dass auch donkey nicht an cansei de ser sexy heranreichen würde. erst sah es auch ganz so aus, aber ich habe dieses album mit der zeit doch liebgehört. einen knaller wie „music is my hot hot sex“ hat es zwar nicht zu bieten, aber trotzdem hat es noch einen platz in dieser liste verdient – schließlich war ja immer klar, dass es nicht noch ein album wie das debut geben konnte.

lieblingstrack: believe achieve


does-it-offend-you-yeahdoes it offend you, yeah? – you have no idea what you’re getting yourself into.

10 dinge die ich an dir liebe: 1. das cover 2. den namen der band 3. den namen des albums 4. trash wie „we are rockstars“ 5. songtitel wie „attack of the 60 ft lesbian octopus“ 6. die tanzbarkeit des albums im allgemeinen und von „battle royale“ im besonderen 7. indie-gold wie „dawn of the dead“ 8. die kotzgeräusche auf „weird science“ 9. die ungeheure vielseitigkeit 10. dass ich für all diese großartigkeit sogar das ätzende „let’s make out“ ab und zu ertragen kann.

lieblingstrack: battle royale

operator-please1operator please – yes yes vindictive.

ich muss gestehen, ich bin etwas verwirrt was das release date dieses albums angeht. aber ich sage jetzt einfach mal 2008. jedenfalls habe ich es 2008 viel gehört, nachdem ich darüber hinweg war, dass die mitglieder dieser band etwa 10 jahre jünger sind als ich. das album ist jedenfalls noch besser als die vorangehende ep und sehr vielseitig von rockig-lauten bis zu poppig-kitschigen songs. und alles mit geigen.

lieblingstrack: cringe


black-kids1black kids – partie traumatic.

i’m not gonna teach your boyfriend how to dance with you“ könnte finde ich einwandfrei einem 80er teenie-kultfilm entsprungen sein. und das gesamte album lässt sich einerseits großartig durchhören und enthält andererseits so einige tanzflächen-juwelen (bah! hässliches deutsch!). das einzig schwer zu verdauende an den black kids ist ihr unerträglich prätentiöser frontman – aber den sieht man auf dem album ja zum glück nicht.

lieblingstrack: partie traumatic


kooks

the kooks – konk.

trotz aller indie-übersättigung und -müdigkeit habe ich dieses album sehr gemocht. die kooks sind einfach so nett, verbreiten auf unaufdringliche und liebenswerte art und weise eine positive stimmung – und das ohne dabei nervig zu sein. konk eignet sich perfekt um es bei einem sonnigen herbstspaziergang oder auf einer weiteren busfahrt zu hören, partytauglich finde ich es aber nicht wirklich. für „mr. maker“ würde jeder dj von mir nur ein genervtes augenverdrehen ernten.

lieblingstrack: sway

razorlightrazorlight – slipway fires.

zunächst mal komme ich um einen tadel für dieses unattraktive, uninspirierte cover nicht herum. also bitte! aber wie sagt man so schön: „don’t judge an album by it’s cover“. habe ich auch nicht gemacht – die musik ist nämlich besser als es die verpackung erhoffen ließe. schön melancholisch und nachdenklich, das release-date im dezember war wirklich sehr passend. die zehn neuen songs sind ganz eindeutig razorlight und stellen eine angemessene fortsetzung zum vielgehörten vorgänger dar.

lieblingstrack: 60 thompson

coldplaycoldplay – viva la vida or death and all his friends.

es ist natürlich ziemlich abgedroschen dieses album gutzufinden. aber ich tue es trotzdem. und stehe dazu. es geht doch nichts über „lost!“ und „lost?“ auf zugfahrten – das macht so richtig melancholisch und schläfrig. und chris martin’s stimme ist einfach so schön. und auch das orchester. was soll man machen? und schlecht kann ein album auch nicht sein, wenn es nach so häufigem hören immer noch so gut ist. bestimmt auch 2009 noch.

lieblingstrack: lost

***

und das sagen die anderen: nme, last.fm

was sagt ihr?





i can’t live my life feeling nervous about tomorrow

19 11 2008

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und mal wieder eine neue playlist:

1. data – aerius light (kitsuné dj-friendly edit)
2. heartsrevolution – switchblade (free mp3 hier)
3. does it offend you, yeah? – with a heavy heart (i regret to inform you)
4. le tigre – on the verge
5. the faint - the geeks were right (danke ans ue&g das mich auf the faint aufmerksam machte)
6. arctic monkeys – fake tales of san francisco (dunproofin’ remix)
7. crystal castles – courtship dating
8. glass candy – candy castle (so gut! aber leider nicht auf youtube)
9. little boots – mathematics (dito)
10. mgmt – electric feel
11. m83 – kim & jessie
12. glasvegas – geraldine
13. the fashion – solo impala
14. bloc party – halo
15. black kids – partie traumatic
16. electrocute – tales of ordinary sadness (ersatz-video)
17. twisted wheel – she’s a weapon (free mp3 here)
18. black lips – navajo

video playlist hier.





ohne die gala wäre es nur eine nordseeinsel…

28 10 2008

…und ich muss sagen, das reicht mir vollkommen. die rede ist von sylt, wo ich es mir ganz entsprechend meinem neuen jet-set leben die nächsten zwei wochen gut gehen lassen werde. besonders freue ich mich auf exzessives lesen (lob an amazon: bestelllung wurde ca. 6 stunden nachdem ich sie aufgegeben habe bereits versandt), watt- und strandspaziergänge, fisch, zeit mit meinen eltern und diversen bekannten und verwandten und auf die wunderbare luft. für diesen blog sieht es dementsprechend weiterhin nicht gut aus. das ist traurig, denn ich habe massenhaft ideen für tolle artikel, die ich nur zu gerne schreiben würde. aber ab mitte november wird das dann sicher wieder besser.

zur besseren überbrückung der zeit lege ich euch die fabelhafte little boots ans herz. hier ihre single meddle:

sehr gut fand ich auch mathematics, das leider nur vorübergehend auf ihrer myspace-seite zu hören war. immer noch gibt es dagegen einen free download eines little boots mixtapes auf ihrer homepage. also nichts wie hin. aufmerksam bin ich auf sie durch den sehr empfehlenswerten new music radar blog von nme geworden – dort findet man immer wieder links zu kostenlosen mp3s neuer künstler.





tribute to the long blondes

20 10 2008

meine geliebten long blondes haben sich getrennt. hin ist die hoffnung, dass sie nochmal ein album rausbringen so gut, so glitzernd, so tanzbar wie „someone to drive you home“. legt eine schweigeminute ein und ergötzt euch nochmal an kate jackson und „another weekend without makeup“:





scantily clad beneath the clear night sky

11 09 2008




meine ganz aktuelle playlist (september 2008)

1. mgmt – time to pretend
2. css – reggea all night
3. the ting tings – that’s not my name
4. little boots – meddle (free mp3 hier)
5. tv rock vs. dukes of windsor – the others (wah, will tanzen!)
6. bloc party - trojan horse (drittes album: positive überraschung)
7. the fashion – like knives
8. black kids – listen to your body tonight
9. i was a cub scout – pink squares
10. metric – succexy (dufter song, knorkes video)
11. tilly and the wall – pot kettle black
12. black lips – o katrina
13. the rascals – i’ll give you sympathy (i luv this song)
14. the smiths – bigmouth strikes again
15. chikinki – hello hello
16. cajun dance party – the race
17. joe lean & the jing jang jong – baby
18. false start – i kissed a girl (oh how i love trashy slutty indie covers of girly songs)

hier gibt es wie immer die komplette youtube video-playlist





doesn’t get any better than this

10 09 2008

ich liebe diesen text! und die dust brothers!





das verflixte zweite album

24 08 2008

in letzter zeit haben viele bands, deren erste alben ich toll fand, ihr zweites album rausgebracht. leider war bei vielen die vorfreude darauf erheblich größer als das tatsächliche hörvergnügen. dies führt mich zu der frage: sind zweite alben prädisponiert zu enttäuschen? einiges spricht ja dafür. beim ersten album ist noch alles ganz neu, aufregend, nie dagewesen. beim zweiten kennt man dann die stärken der band schon – vielleicht fallen so eventuelle schwächen stärker auf? außerdem hat man an erste alben normalerweise keine erwartungen, so dass man eigentlich nur positiv überrascht werden kann. auf dem zweiten hingegen lasten zu erfüllende vorstellungen der hörerschaft – schließlich ist ja mindestens eine deutliche verbesserung im vergleich zum ersten album zu erwarten, mit all der seitdem gewonnenen reife und erfahrung. oder?

hier mal einige beispiele um das phänomen des verflixten zweiten albums zu illustrieren:

vs.
hot fuss (2004) war das album, das mich damals zum indie hören bekehrt hat. es lief auf meinem ipod rauf und runter und zauberte mir zuverlässig ein lächeln aufs gesicht. in manchester zu „somebody told me“ zu tanzen war der beginn einer neuen ära für mich. und 2006 dann sam’s town… „when you were young“ ist natürlich schon ein netter song. aber ach, war ich enttäuscht!

vs.
„gotta reason“ habe ich das erste mal bei „the o.c.“ gehört und war sofort beeindruckt. irgendwo habe ich über stars of cctv (2005) gelesen es enthalte „dreckig-verschwitzte und tanzbare musik“ – das hat mir gefallen und es stimmt. once upon a time in the west (2007) dagegen klingt wie ein langweiliges, unmotiviertes robbie williams album.

vs.
someone to drive you home (2006) war eine einzige offenbarung. musik, texte, tanztauglichkeit, stil, videos, interviews – einfach alles hat mich restlos begeistert. ich wollte mich nie wieder von den long blondes trennen. aber dann kam couples (2008). ich bin immer noch nicht ganz darüber hinweg. schon allein das vergeichsweise so blöde cover bricht mir ein bisschen das herz.

vs.
costello music (2007) enthält zum einen viele tracks die quasi eine volle tanzfläche garantieren. zum anderen kann man auch die ganze cd sehr gut am stück durchhören, z.b. beim autofahren im urlaub. hach! auch der ganze 50er jahre pin-up stil ist einfach herzallerliebst. wie kann da here we stand (2008) bloß so unendlich medioker sein?

vs.
employment (2005) – doch noch einzigartig und erfreulich vs. yours truly, angry mob (2007) – ein trauriger franz ferdinand abklatsch für indie analphabeten

ich denke es ist klargeworden, was ich meine. wenn nicht denke man außerdem an: dirty pretty things, the zutons, the pigeon detectives, we are scientists. aber warum muss die welt so sein? warum können zweite alben erwartungen nicht erfüllen? aber halt: manche tun es doch durchaus:

und
our earthly pleasures (2007) hält definitiv was a certain trigger (2005) versprochen hat. wenn nicht noch mehr.

und
favourite worst nightmare (2007) mag nicht eine ganz so große offenbarung gewesen sein wie whatever people say i am that’s what i’m not (2006), aber trotzdem ist es noch weit überdurchschnittlich gut. davon durfte ich mich sogar live überzeugen.

und
auf inside in/inside out (2006) haben die kooks als „girlband“ des indie mein herz erobert. und konk (2008) ist kein bisschen weniger melancholisch süß.

und
cansei de ser sexy (2006) hat mit tracks wie „music is my hot hot sex“ und „off the hook“ schon ziemlich hohe standards gesetzt. und so war ich donkey (2008) gegenüber doch zunächst sehr skeptisch gestimmt. zumal die nette frontfrau ihren äußerst hübschen akzent eingebüßt hatte. aber ich nehme alles zurück. css wird mich auch weiter zum strahlen und zum tanzen bringen.

so einfach ist das also alles nicht mit den schlechten zweiten alben. daher stelle ich mal eine theorie auf: am zweiten album erweist sich die wahre qualität einer band. das one album wonder wird zum echten musik-mirakel. man schafft es noch so zu klingen wie man selbst, denn schließlich wollen alle mehr von dem tollen zeug auf der ersten cd. aber trotzdem ist man doch noch ein kleines bisschen besser geworden. und das ist dann eigentlich erst eine echte leistung.

gespannt bin ich schon jetzt auf die zweiten alben dieser bands. was wird uns erwarten?

(blood red shoes, foals, operator please, the rascals)