herzlich willkommen in der mutterstadt

26 01 2009

stuttgart ist tatsächliche meine mutterstadt, immerhin bin ich da aufgewachsen. schwäbisch kann ich aber nicht. so richtig informiert über insider-tipps bin ich zwar nicht mehr, aber die eine oder andere empfehlung kann ich doch abgeben.

mutterstadt

essen:
weinstube vetter:
ist schon lange eine institution in stuttgart. im sommer kann man toll draußen sitzen auf dem mozartplätzle und im winter ist es drinnen gemütlich und sehr schön modern eingerichtet. das essen ist herrlich, man bekommt köstliche schwäbische klassiker aber auch internationale gerichte. günstig ist es allerdings nicht.
noodle 1:
nettes vietnamesisches restaurant. habe mich hier bereits drüber ausgelassen.
nostalgia di napoli:
italiener und pizzeria. wurde auch schon mit einem post gewürdigt.
punto fisso:
noch ein guter italiener. weniger rustikal, etwas teurer, sehr schmackhaft. im sommer eine schöne terasse nach hinten raus, sehr nette bewirtung, großartiger wein, immer was los. achtung: auf der straße vor dem restaurant nicht parken, da wird regelmäßig abgeschleppt und man kann leute beobachten die fassungslos aus dem restaurant kommen und ihr auto vergeblich suchen.
pomodoro
: berühmte stuttgarter pizzeria, gilt als die beste, im sommer draußen sitzen auf dem wilhelmsplatz, im winter drinnen auf einen tisch warten. reservieren kann man leider nicht.
kochenbas: großer klassiker, sehr schwäbisch, sehr authentisch. deshalb oft voll. soweit ich weiß nicht durch trendgerichte und schickes ambiente verdorben. mmmmmh kässpätzle! oder maultaschen! und zum nachtisch pfannkuchen.
schwabkeller: feines restaurant mit schwäbischer und internationaler küche direkt am schwabtunnel. wechselnde karte, immer was gutes dabei, zum beispiel zartes rindersteak mit selbstgemachter kräuterbutter. der wein ist auch sehr gut und die atmosphäre kein bisschen abgehoben.

café:
scholz: bei warmem wetter werden liegestühle auf dem marktplatz aufgestellt in denen man die sonne genießen und französischen milchkaffee aus großen schalen schlürfen kann. bekommt man hunger sind die salate sehr zu empfehlen. aber auch im winter kann man drin sehr gemütlich frühstücken. nur von dem manchmal sehr etepeteten publikum darf man sich nicht stören lassen.
mezzanin: das etwas antiquierte ambiente dieser zigarren und whiskey bar eignet sich finde ich hervorragend um dort im winter am frühen abend einen feinen earl grey einzunehmen und mit einer freundin über kunst und literatur zu sprechen.
café künstlerbund: oben im gebäude des kunstvereins, das gekrönt wird von einer grünspanigen kuppel mit einem goldenen hirsch drauf, ist dieses sehr nette café. hier treffen sich stuttgarter aller altersgruppen zu tee, kaffee, wein oder kleinen speisen. im sommer schönes sitzen auf dem schlossplatz.
hüftengold: die schönsten klos stuttgarts, direkt am olgaeck und am schönen bohnenviertel, plüschiges ambiente in pink und orange und dunklem holz, gutes frühstück den ganzen tag, leckerer mittagstisch, meist sehr gut besucht, im sommer selbstgemachtes eis – da wird der name programm.

bar & club:
1. stock: direkt über dem vegi voodoo king befindet sich diese bar jenseits von designer wohn-accessoires und angestrengten versuchen modernes ambiente herzustellen. um hineinzukommen muss man in einen ganz normal aussehenden hauseingang hinein und ein ganz normal aussehendes treppenhaus hinauf gehen um anschließend eine ehemalige 2-zimmer-wohnung, inklusive bad, ausgestattet mit einer bar und ein paar alten sofas zu betreten. sehr außergewöhnlich und empfehlenswert.
schocken: hier finden regelmäßig interessant konzerte statt und auch sonst kann man im schwarz glitzernden untergeschoss nett tanzen, oder auf der galerie sitzen und leute beobachten oder sich im sommer auch gut draußen aufhalten.
keller klub: stuttgarts indie schuppen schlechthin, dementsprechend bis 2 oder 3 von minderjährigen besetzt, dafür ab 3 meistens freier eintritt (wann man hier am besten hinkommt sollte nun offensichtlich geworden sein denke ich)
mos eisley: mein lieblingsplatz in stuttgart um freunde auf einen kaffee oder ein bier zu treffen. ortsuntypisch entspannt, schön 60er-mäßig eingerichtet, abends auch hervorragendes essen, sehr sehr nette bedienung, ein schmucker raucherraum, angenehmes publikum. da kann man einfach nichts falsch machen.
mata hari: bevorzugter treffpunkt der stuttgarter studenten, einrichtungsstil einer alten kneipe, viel bier, auch astra (was soll eigentlich dieser trend regionale biere nun deutschlandweit zu verkaufen? so ein schmarrn! ich will doch in hamburg endlich kein tannenzäpfle mehr trinken sollen und wenn ich hier weg bin will ich astra gefälligst vermissen müssen) leute stehen eher davor oder dahinter auf der straße als drin zu sitzen. sehr schön gelegen nahe dem hans im glück brunnen.
hi!: an dieser stelle möchte ich noch an den lieblingsladen meiner jugend erinnern, das hi!, so schön schmuddelig in einem alten stripclub mit separées, kleiner klappe in der tür, rotem licht, pole, bühne und spiegeln. an atmosphäre nicht zu übertreffen, heute leider wieder angelöst von einem richtigen stripclub.
theo heuss straße: der treffpunkt der stuttgarter schickeria sowie von schwäbelnden vorstädtern die die innenstadt mit ihren autos mit fremd-kennzeichen vollparken. solche pauschalurteile sind natürlich verkehrt und es gibt sicher auch nette läden auf der theodor heuss straße aber die gefahr in einem grauenaften zu landen, wo man erstmal von oben bis unten auf labels gescannt wird, sollte man nicht unterschätzen.

kultur:
staatsgalerie
: der klassiker, gerade fertig renoviert. die moderne sammlung ist dank edler spender noch bis mitte des jahres kostenlos zu besuchen – das lohnt sich auch, denn hier gibt es kunst über warhol und lichtenstein hinaus zu bewundern. auch die architektur der neuen staatsgalerie ist sehenswert, als kind habe ich das neongrüne linoleum drinnen und die rosa und hellblauen rohre draußen geliebt. vor allem in kombination mit dem haus der geschichte und der musik-hochschule, ebenfalls entworfen von james stirling, ist dieser teil der kulturmeile an der konrad-adenauer-straße durchaus beeindruckend.
kunstmuseum
: dieses stuttgarter museum gibt es erst sein ein paar jahren und doch ist es heute gar nicht mehr wegzudenken, so zentral steht es am schlossplatz, so großartig ist die otto dix sammlung und so interessant die wechselnden ausstellungen. besonders toll finde ich eine wand die ganz mit weißem, pinkem und rotem flokati bezogen ist, eine installation, die immer wieder eine geige zu spielen bringt und die rotkohlbilder von dieter roth.
kunstverein
: auch das programm des stuttgarter kunstvereins kann man ruhig im auge behalten, hier gibt es insbesondere oft ausstellungen zeitgenössischer kunst, die in den großen museen noch nicht gezeigt werden würde. einmal im jahr kann man hier außerdem eine kunstauktion von terre-des-hommes besuchen, was ich nur empfehlen kann, auch wenn man selber nichts ersteigern möchte.
weißenhofsiedlung: wer sich für architektur interessiert, sollte sich diese mustersieldung des „neuen bauens“ von 1927 auf dem killesberg mit häusern von le corbusier, gropius, mies van der rohe und 14 anderen architekten auf keinen fall entgehen lassen. sie ist heute noch bewohnt und beherbergt außerdem ein museum.
theater und oper: ist zwar nicht mein größtes interesse, in stuttgart aber auch zu haben. zum beispiel am pragsattel im theaterhaus mit einem sehr vielseitigen programm von tanz performance bis comedy oder in der wunderschönen und vielfach ausgezeichneten staatsoper im stadtpark.

natur:
wilhelma: ohne frage der schönste zoo der welt! schon allein die historischen gewächshäuser, das eingangshäuschen, die hanglage, die neuen tierbehausungen. es gibt nilpferde und zwergnilpferde. und zebramangusten. robben und seelöwen. hallen mit frei fliegenden vögeln und schmetterlingen (natürlich getrennt). und ein eisbärbaby (das auf den fürchterlichen namen wilbär hört).
killesberg: dieser höhenpark ist eine wunderschöne oase auf einem der stuttgart umgebenden hügel. es gibt tolle spielplätze, einen streichelzoo, eine miniatureisenbahn mit der man durch den park fahren kann, eine freilichtbühne und viele schöne blumen und pflanzen. besonders schön ist das tal der rosen wo man im sommer abends schön sitzen und reden und trinken und picknicken kann.
stadtpark: auch der stuttgarter stadtpark ist einen besuch wert. er beginnt am schlossplatz und zieht sich hin bis nach bad canstatt und zur wilhelma, wo er in den ebenfalls schönen rosensteinpark übergeht. man kann dort sehr hübsch spazieren oder laufen gehen und kommt dabei an den verschiedensten seen, spielplätzen, wiesen und auch an einem schönen alten naturkundlichen museum vorbei.
bopser: diesen park mit dem sonderbaren namen erreicht man leicht von der gleichnamigen straßenbahnhaltestelle. man muss ganz schön klettern bis man den höchsten punkt erreicht hat, aber man wird mit einer sagenhaften aussicht und einem süßen alten teepavillon belohnt.

shoppen:
breuninger: das stuttgarter nobel-kaufhaus schlechthin in dem man einfach alles bekommt. seit ein paar jahren gibt es im ergeschoss diverse designer-taschen-boutiquen von dior, gucci, chloé und vielen anderen. leider auch im sale sehr unerschwinglich. in der kosmetik-abteilung bekommt man neben allen sonst in parfümerien vertretenen parfum- und make-up-labels auch m.a.c., benefit und bobbi brown. und in der wäsche-abteilung gibt es unter anderem auch agent provocateur. und auch sonst ist alles da von sportbekleidung bis zu gepäck, von schuhen bis zu bettwäsche und im untergeschoss gibt es auch eine abteilung mit mehr jugend-orientierten sachen.
abseits: institution, gibt es schon lange, hat viele interessante labels, aber teuer und ob man freundlich behandelt wird ist auch immer große glückssache. vielleicht muss man das richtige anhaben? jedenfalls bekommt man dort marc by marc jacobs handtaschen!
geschwisterliebe: netter laden mit vielen bekannten aber auch jungen regionalen und internationalen labels. meist freundliche beratung.
blutsgeschwister: steh ich zwar nicht so drauf, muss aber genannt werden, da es ein stuttgarter label ist. dementsprechend gibt es natürlich auch einen „flagschiffladen„.
wittwer: der große stuttgarter buchladen, wirklich sehr umfangreiches sortiment und bei bedarf auch freundliche hilfe.
habitat: stuttgart zählt zu den glücklichen städten, die eine habitat-filiale besitzen. besonders zu zeiten des sales lohnt es sich vorbeizuschauen.
ikarus: ein netter kleiner einrichtungsladen, der neben teuren schönen möbeln auch viel schnickschnack anbietet. im stuttgarter stilwerk.
böhm: die stuttgarter adresse für feinkost. preise sind natürlich entsprechend, aber das angebot ist überwältigend und jede zitrone wird vom personal eigens ausgewählt, in eine papiertüte verpackt und gewogen. essen kann man auch im intergrierten restaurant oder der sushi-bar.
goldknopf: ein ganz bezaubernder laden für knöpfe, bänder, borten, applikationen und mode nach maß im waisenhaus. ausführlicher bericht über alles was man mit dem dort erhältlichen machen kann folgt bald.

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when a man is tired of london he is tired of life…

30 04 2008

…for there is in london all that life has to offer.

art: (juhu: in londoner museen ist der eintritt soweit ich weiß grundsätzlich frei!!!)
* the tate modern: tolles museum in einem alten fabrikgebäude, viele meiner favoriten: magritte, beuys, warhol, polke; leider kein dix; viel noch neueres; ein ganzer rothko-raum für do und ein cooler riss im boden der eingangshalle. dazu natürliche interessante wechselnde ausstellungen
* the tate: der große bruder der tate modern, britische kunst, nicht so meins. es gibt ein themsen-shuttle zwischen den beiden museen.
* the national gallery: das übermuseum, hach! hier habe ich velázquez (bild von jesus vor der kreuzigung) und claude lorrain entdeckt. und in einem ganz versteckten raum gibt es eine zeichnung der jungfrau maria mit jesus von da vinci, die mindestens genauso raffiniert ist wie ein vielfarbiges gemälde – unbedingt suchen!
* the v&a: kunsthandwerk, u.a. mode. interessant sind auch die abteilungen über bühnenbilder und möbel. endlose räume voller kunstschmiederei, silberwannen etc. haben mich weniger umgehauen. wenn man schon in der gegend ist, sollte man sich auch noch das natural history museum ansehen. ist zwar inhaltlich vielleicht eher für kinder interessant, aber das gebäude ist einfach beeindruckend. und eintritt ist natürlich mal wieder frei.

food: (hier liegt der fokus mehr auf dem preis als auf dem kulinarischen anspruch)
* pizza express: ziemlich italienisch-schmeckende pizza und leckere salate in diversen innovativen geschmacksrichtungen überall in london, z.b. in der nähe des oxford circus am langham place. dazu frische limonade.
* byron: leckere burger jenseits von mcdonalds, im minimalistischen ambiente, z.b. auf der kensington high street
* pret-a-manger: mein sandwich-mekka, diagonal geschnitten, mit allen erdenklichen belägen, außerdem salate, suppen, kaffee, hot wraps, süßes usw.
* eat: ähnlich wie pret-a-manger nur noch etwas organic-lastiger, aber auf jeden fall eine alternative
* fish & chips: in der berwick street, mitten in soho = abgesessene sitze, unfreundliche bedienung, nur noch eine von vier sorten fisch vorrätig, essig zu den pommes = total toll britisch und sehr lecker
* café 1001: tee, kaffee, salate, organic, im sommer grillen auf der straße, off brick lane, abends musik, coole menschen, wenig touristen

shopping:
* topshop: mittlerweile habe ich den newsletter abonniert um auf diesem wege auf dem laufenden zu bleiben. auf vier ebenen gibt es wirklich alles was das shopping-herz begehrt (unterwäsche, schuhe, taschen, schmuck, haarteile, süßigkeiten, sonnenbrillen, designer-vintage-klamotten). das ganze ist zwar nicht billig, dafür aber sonst nirgends zu haben. unbedingt hingehen!
* primark: richtig billig und auch irgendwie fragwürdig (wo können die bitte schuhe für 10€ herstellen lassen? und taschen für 5? und dann noch ständig sale haben?) – aber zwischen dem ganzen ramsch und nachgemachten zeug findet man doch mit etwas geduld immer wieder ein highlight, und wenn es nur 2 paar ohrringe 50p sind. und für basics wie strumpfhosen etc. ist der laden natürlich auch nicht schlecht.
* carnaby street: hier tobte in den 60ern die mode-szene und auch heute noch findet man sehr coole boutiquen, wenn auch alles nicht zu ganz so moderaten preisen. unbedingt sollte man sich den kingly court anschauen (passage neben ben sherman), da gibt es zum teil richtig ausgefallene läden.
* camden: legendärer straßenmarkt und viele kleine strange läden. leider auch viele touristen. trotzdem aber unbedingt anschauen, es gibt viele kleine stände von jungdesignern und lustige leute zu sehen.
* portobello road: freitags und samstags in hier ein weltberühmter antiquitäten-markt. aber zwischen den ganzen antiquaren gibt es auch einige klamotten-läden und -stände. und am ende der straße unter der tube-brücke ist manchmal ein riesiger mode-flohmarkt. insgesamt ist die atmosphäre total einzigartig und schön, und auch an tagen ohne markt lohnt es sich vorbeizuschauen (vor allem wenn man sowieso schon in notting hill ist)
* brick lane: die gegend heißt spitalfields und ist nicht weit von liverpool street station entfernt. hier gibt es einen großen überdachten flohmarkt und viele tolle kleine vintage läden. ich persönlich stehe ja nicht so auf vintage shopping, weil ich ständig dinge finde, die mir gefallen, aber nie in meiner größe. aber wer es mag wird hier ein paradies finden. außerdem ist die gegend dafür berühmt, dass hier viele leute aus indien und bangladesh leben weshalb man dementsprechend auch sehr gut indisch essen kann.
* kensington high street: in kensington lebte lady di, und so ist es dort auch sehr chic, aber dafür auch schön. hier gibt es einen urban outfitters und der alleine ist schon die reise wert (zur not findet man aber auch noch einen auf der oxford street).
* harrods: mehr sightseeing als shopping, aber wenn sale ist könnte sich sogar ein richtiges parfum-schnäppchen ergattern lassen. auch die klientel ist interessant anzuschauen (also die eigentliche, die auch wirklich was kauft). und der food court ist super.
* king’s road: vintage / antiquitäten paradies, vor allem der stadtauswärts gelegene teil. für mich nicht unbedingt ein muss, aber nett wenn man zeit übrig hat und nochmal was anderes von london sehen will.

sightseeing:
* westminster: sehr beeindruckende architektur, allein der blick von der themse-brücke aus verschlägt mir jedes mal wieder den atem. wichtig: grundsätzlich kann man bei den parlamentssitzungen zuschauen. das kostet im gegensatz zu westminster abbey nichts. also fragen, die security ist sehr nett.
* buckingham palace: nicht so super, außer die
guards staksen gerade skurril durch den hof. der park zwischen buckingham und westminster ist aber toll, da gibt es die vermutlich fettesten eichhörnchen der welt.

* covent garden: besonders die markthalle ist schön, aber das gesamte viertel strahlt irgendwie klassische britische eleganz aus, auch abends kann man hier ganz gut sein, aber da gibt es sicher noch aufregenderes.
* shakespeare’s globe: das originalgetreu nachgebildete theater von shakespeare. sicher interessant für eine besichtigung, dort ein stück zu sehen hat mich persönlich aber weniger begeistert (ist vor allem unbequem)
* trafalgar square: national gallery, viele tauben, säule, busse in alle richtungen, verkehrschaos
* leicester square: die teuersten kinos der welt, viele bars und clubs aber eher weniger szenig würde ich sagen – mehr touristen-fun (oder irre ich mich???)
* picadilly circus: tolle leuchtreklame und ein kleines theater wo sie früher mal „the abridged shakespeare“ gespielt haben – alle shakespeare dramen in 2 stunden: sehr unterhaltsam

hotels: (auch in diesem falle weniger spektakulär als vielmehr billig und trotzdem sauber und kakerlakenfrei)
* holland park youth hostel: eine nette jungendherberge mit sammelschlafsaal aber dafür auch mit küche. sehr günstig gelegen, schnell ist man in kensington und auch in notting hill und fühlt sich auch nachts sicher.
* meininger city hostel: deutsch geführt, gleich gegenüber vom v&a und nah zu zwei tube-stationen. preise sind auch für doppelzimmer nicht zu schockierend und das frühstück ist sehr reichlich, wenn auch nicht gerade köstlich. auf keinen fall für leute, die ein party hostel suchen sondern mehr für solche, die sich nach einem langen tag zu fuß durch london nicht mehr bewegen können und möchten.

transport:
* tube: wenn man vorhat, viel mit der tube zu fahren, sollte man sich unbedingt eine oyster card kaufen. damit kann man vor dem einsteigen bargeldlos bezahlen und kommt in den genuss viel günstigerer tarife, als wenn man einzeltickets lösen würde. auch wenn man viel fährt wird einem am ende des tages nie mehr berechnet, als wenn man ein tagesticket gekauft hätte. gibt es in allen tube stationen gegen pfand, das man zurück bekommt, wenn man sie am ende des aufenthaltes wieder zurück gibt.
* bus: ist billiger und man sieht mehr als mit der tube. außerdem kommt man nicht in gefahr in den achselhöhlen der mitfahrenden mehrere hundert meter unter der erdoberfläche zu ersticken. in der eigentlichen innenstadt sollte man also versuchen die richtige buslinie zu identifizieren und beherzt an bord springen. oben in der ersten reihe ist es natürlich am tollsten.
* stansted express: geht zwar am schnellsten, wenn man von stansted nach london kommen möchte, ist dafür aber auch leicht mal so teuer wie der vorher glücklich ergatterte billigflug. auf der seite des stansted airport findet man informationen über alternative transportmöglichkeiten. easybus z.b. ist ein bus-shuttle das zumindest nicht indiskutabel ist. es empfiehlt sich früh zu buchen, um besonders günstige preise zu bekommen.
* zu fuß: london ist zwar riesig, aber viele ziele liegen auch so nah beieinander, so dass man gut zu fuß gehen kann. dabei spart man zum einen geld, und zum anderen sieht man einfach viel mehr von der stadt, als wenn man ständig in den untergrund abtaucht. als beispiel hier mal zwei routen, die man mit bequemen schuhen und ein paar pausen an jeweils einem tag schaffen kann: 1. buckingham palace – westminster – tate modern – covent garden – leicester square – picadilly circus – soho – carnaby street – oxford circus. 2. king’s road – knightsbridge – v&a / natural history museum – kensington high street – portobello road.





hamburg: herzensbrecher!

9 12 2007

oder warum sonst nennt einfach jeder hamburg seine perle? ich tu es ja inzwischen auch. hier ein paar dinge, die ich gerne mit meiner perle mache:

essen (frühstück):
* saal II: nettes café auf dem schulterblatt, auf der seite der flora, neben der bahn-brücke. sehr originell und authentisch eingerichtet. köstlicher milchkaffee aus französischen bols. frühstücks-programm oder zum selbst zusammenstellen, außerdem leckere pfannkuchen oder ganz besonders: french toast mit ahornsirup. mein lieblings-frühstücks-platz! wichtig: am thresen zahlen und nicht die kellner damit nerven, dass sie einem die rechnung bringen sollen.
* transmontana: portugiesisches café, ebenfalls auf dem schulterblatt. oft lange schlangen davor. ich empfehle toast oder croissant mit schinken und käse und dazu ein glas galao (portugiesischer milchkaffee). wer mehr süßes liebt ist mit natas, kleinen sahne-törtchen, auch sehr gut bedient.
* unter den linden: ist in der lippmannstraße, die geht zwischen flora und haspa vom schulterblatt ab. das café ist an einer ecke, da ist so viel los, das kann man gar nicht übersehen. besonders schön ist es bei gutem wetter draußen unter den linden (oder was es auch für bäume sein mögen) zu sitzen. aber auch innen ist es nett eingerichtet. wieder am thresen zahlen!

essen (lunch):
* mangia e bevi: süßes kleines restaurant im poelchaukamp. hier gibt es täglich wechselnde erschwingliche pastagerichte, die schmecken wie in italien. und nicht zu viel kosten. dazu gibt es wunderbares brot, reichlich parmesan und auf nachfrage olivenöl. außerdem kann man hier antipasti, käse, salami, schinken etc. einkaufen.
* dubara: super döner in der jarrestraße. 4 sorten fleisch zur auswahl. das absolute sparmenü: lahmacun ohne fleisch – total satt für 2,30 €.
* belachan express: leckeres thai-essen, sensationelle preise. die curries schmecken super, würde man sich auch im restaurant nicht drüber beschweren. gibts in der jarrestraße und in der hoheluftchausse.
* bagel park: hier kann man sich die bagel-sorte aus über 15 verschiedenen aussuchen, die beläge dazu sind auch sehr lecker. und auch der kaffee ist nicht zu verschmähen. oder die weiße schokolade von ghirardelli. noch dazu sind die preise günstiger als in den sonstigen coffee-shops (die zusätzlich ein schlechteres bagel-angebot haben!). gibts in der grindelallee und in der europapassage.

essen (dinner):
* der etrusker: sehr gutes, bodenständiges italienisches essen. besonders die aktuell angebotenen gerichte sind großartig. z.b. penne mit italienisches würstchen, grüner spargel mit warmem ziegenkäse und vitello tonnato (sry, meine italienische rechtschreibung kann gar nichts!). und die bedienung ist sehr freundlich. darum auch unbedingt vorher unter
o40-4101305 reservieren und dann pünktlich am grindelhof 43 sein.
* doris’ diner: quasi der nachbar vom etrusker also auch am grindelhof zu finden. hier gibts amerikanisches essen, also spare ribs, burger (z.b. macho burger mit doppelt fleisch) und milchshakes sowie mexikanisches essen. dazu drei verschiedene sorten pommes zur auswahl. sicher keine haute cuisine aber zum finger lecken (die spareribs in doppelter hinsicht).
* kleine brunnenstraße: etwas schwer zu finden, aber den weg durchaus wert, wenn man auf etwas ausgefallenere moderne küche steht. und finanziell nicht gar zu sehr eingeschränkt ist. die einrichtung ist jedenfalls sehr gelungen und die gäste und das personal sympathisch. ich habe dort grützwurst-ravioli gegessen – ich glaube das sagt schon fast alles.

ausgehen:
* die hasenschaukel: kiez ist ja eigentlich nicht so mein ding, aber die hasenschaukel finde ich toll. die haben auch so eine tolle website, dass ich gar nicht mehr dazu sagen muss. außer: ton nicht vergessen und unbedingt die ganze seite (musik-programm und speisekarte) anschauen.
* ponybar: das hamburger nachtleben ist sehr tierfreundlich wie man sieht. die pony-bar ist direkt neben dem uni-campus, und eigentlich niemals leer. hier kann man astra trinken und tee aus frischer pfefferminze und kickern und sich hamburger studenten anschauen, die sich auf 50er jahre möbeln räkeln. (naja, nicht wirklich räkeln…)

* sofa-bar: heißt eigentlich zoe glaube ich, aber sofa-bar ist ein sprechenderer name. findet man am neuen pferdemarkt, gut zu erkennen durch die beschlagenen scheiben. drinnen gibt es viele alte sofas, alte stehlampen und gewollt-vergammelte wände. die musik ist nicht zu laut und die stimmung sehr entspannt. hier kann man es gut bei 1, 2 oder mehr astra aushalten. sollte es hier mal voll sein ist genau gegenüber noch eine bar mit genau dem gleichen grundriss, nur ganz schwarz eingerichtet.
* meine kleinraumdisco: war ich zwar nur ganz kurz drin, aber hat mir gefallen und die musik da ist immer sehr gut. adresse: neuer kamp 17.
* grüner jäger: ein lustiges kleines häuschen auf einer kleinen grünfläche mit bäumen am neuen pferdemarkt. dort legt ab und zu olli schulz auf und auch sonst ist die musik empfehlenswert. sonntags gibt es tatort. leider am wochenende sehr voll, vielleicht besser erst später kommen. die eintrittspreise sind sehr human.
* uebel & gefaehrlich: habs leider noch nicht geschafft selber hinzugehen, aber was kann man mit einem club in einem ehemaligen hochbunker schon falsch machen? gibt dort auch lesungen und konzerte. und der „rundbrief“ soll sehr lesenswert sein.
* wer wirklich über das hamburger nachtleben bescheid wissen möchte, muss aber unbedingt auf diese seite gehen und den newsletter abbonnieren. da wird man jede woche darüber informiert was in hamburg so los ist, oft auch mit hilfreichen links zu band-seiten. unbezahlbar um einen überblick zu gewinnen.

kultur:
* abaton: die hamburger institution für filmkunst. am allende-platz ecke grindelhof. kino mit persönlichkeit, nicht einfach noch ein multiplex-klotz. ideal um während der vorstellung ein bier zu trinken.
* galerie der gegenwart: der teil der hamburger kunsthalle mit zeitgenössischer kunst. die augenblickliche ausstellung zum 10-jährigen jubiläum ist gigantisch! beim besuch auf keinen fall den museums-shop verpassen, da gibt es viel inspirierendes für anstehende geschenk-gelegenheiten. die anderen teile der kunsthalle sind natürlich auch einen besuch wert.
* thalia theater: für theaterfreunde wohl augenblicklich die beste adresse in hamburg.

shopping:
* mönckebergstraße/spitaler straße/jungfernstieg/gänsemarkt: das volle programm aber im prinzip nicht so viel, was es nicht auch in jeder anderen deutschen großstadt gibt. die riesige europa-passage an der binnen-alster ist auch einen besuch wert. da gibt es tollen pilgrim-schmuck.
* neuer wall: designer shops zum gucken – und geld ausgeben, wenn man zu viel davon hat.
* markstraße: hier gibts alle möglichen kleinen designer- und second-hand läden. und das findet man definitiv nicht in jeder stadt. ein bummel lohnt sich also auf jeden fall. und auch mal eine etwas größere investition in ein wirklich besonderes teil. am samstag in beim schlachthof am ende der markstraße zusätzlich flohmarkt bis 16.00.
* schanzenviertel: in der schanzen- und der susannenstraße und auf dem schulterblatt gibt es alle möglichen kleinen interessanten geschäfte zu entdecken.

sehenswürdigkeiten:
* alster: einmalig so viel wasser mitten in der stadt. bei gutem wetter kann man ein tretboot mieten und zwischen den vielen segelbooten durch in die kleinen seitenkanäle, unter anderem auch den wunderschönen feenteich, fahren. ist zwar etwas teuer, aber auf den wegen ist es dann so voll mit sonnenhungrigen hamburgern, dass spazierengehen wenig spaß macht.
* hafen: muss man natürlich gesehen haben. wenn einem hafenrundfahrten zu teuer sind, kann man unter der woche auch mit dem hvv-ticket mit der fähre durch den hafen fahren. diese linie fährt am wochenende aber leider nicht, sondern nur eine, die die elbe hinunter stadtauswärts fährt.
* speicherstadt und hafencity: neben der alten speicherstadt mit ihren kanälen und schönen backsteinspeichern entsteht ein ganz neues viertel: die hafencity. ist zwar noch eine baustelle aber deshalb nicht weniger interessant. es ist spannend zu beobachten, was für vielseitige achitektur hier umgesetzt wird. in der speicherstadt gibt es ein hafen-city-museum mit erklärungen und einem riesigen modell.
* michel: hamburgs’s wahrzeichen und auch eine wirklich außergewöhnliche, sehenswerte kirche. der eintritt für den kirchturm lohnt sich allemal, denn dann sieht man hamburg von oben und kann vieles wiederentdecken, was man schon aus der froschperspektive kannte.
* hagenbeck’s tierpark: im sommer empfehlenswert, beonders die nasenbären. aber nicht wegen dem bekannten namen mehr erwarten als in anderen zoos! im winter bietet sich wohl mehr das tropanaquarium an, da soll es auch kleine freilaufende affen geben.
* fischmarkt: wenn man lust zu marmeladekochen hat, sollte man zwischen halb 10 und 10 auf den firschmarkt gehen, da wird einem das obst steigenweise hinterhergeworfen. oft ist es aber nicht mehr ganz so frisch, so dass man es nicht mehr ewig aufheben kann. deshalb auch marmelade.
* övelgönne: hier kommt man hin, wenn man von den landungsbrücken stadtauswärts läuft. zum einen kann man hier die häuser der beneidenswerten menschen bestaunen, die mit direktem elbblick leben. außerdem wird hier im sommer gegrillt und manchmal auch gebadet.

natürlich gibt es in hamburg noch viel mehr zu tun. aber ich habe langsam keine lust mehr zu schreiben und so nehme ich an, dass noch viel weniger jemand lust haben wird dies alles zu lesen.
fazit: hamburg ist auf jeden fall einen oder mehrere besuche wert. und ganz bestimmt eine der tollsten städte zum leben.





mannheim (nicht weinheim sondern deinheim)

16 10 2007

irgendwie hat mannheim einen ziemlich schlechten ruf, dabei hat es das gar nicht verdient! deshalb hier ein paar tipps, für alle, die es mal dorthin verschlagen sollte – damit ihr anschließend nah und fern mit diesen falschen vorurteilen aufräumen könnt.

sehenswürdigkeiten:
* das schloss: in mannheim haben die studenten der universität (die übrigens sehr gut ist) das glück im schloss untergebracht zu sein. in den letzten jahren wurde dort viel renoviert, es lohnt sich also auf jeden fall sich ein paar hörsäle und die neue bibliothek im mitteltrakt anzuschauen und ein bisschen neidisch zu werden. essen kann man ganz gut im eo, allerdings ist es ohne den studentenrabatt nicht wirklich günstig. wenn man lust auf touri-bespaßung hat kann man sich ebenfalls im mittelbau das schloss-museum ansehen.
* der wasserturm: nicht umsonst das wahrzeichen mannheims. besonders an sommerabenden empfiehlt es sich in den anlagen rund um den wasserturm spazieren zu gehen, die hübschen jugendstil-lampen und die beleuchteten wasserspiele zu bewundern. im dezember ist rund um den turm ein weihnachtsmarkt, das ist auch ganz nett.

shopping:
* engelhorn trendhouse: den ableger des großen mannheimer edelkaufhauses engelhorn findet man in der kunststraße. hier gibt es eine etage mit erschwinglichen klamotten von only, esprit, review etc., eine mit tollen von diesel, fornarina, nümph, killah, miss sixty usw. und eine mit unerschwinglichen, die ich meide und zu der ich daher nicht mehr sagen kann. schuhe und taschen und unterwäsche und accessoires bekommt man hier auch. ein bisschen wie das untergeschoss bei vielen p&cs, nur größer.
* onlyyou: ganz hinten in der breiten straße, hinter dem coolen divided h&m, ist der onlyyou. von außen sieht er so aus, dass man erstmal nicht unbedingt reingehen möchte. aber es lohnt sich! im untergeschoss findet man nämlich haufenweise schuhe für wenig geld. ich habe dort schon oft wahre perlen entdeckt. man muss aber auch dazu sagen dass es häufig nur sehr fragwürdige sachen gibt und dann kann einem der krasse geruch nach lösungsmitteln schon etwas aufs gemüt schlagen.
* ansonsten gibt es natürlich noch die ganzen läden, die es mittlerweile eben in jeder größeren stadt gibt.

kultur:
* kunsthalle: die mannheimer kunsthalle hat mich wirklich umgehauen, als ich das erste mal dort war. so großartige bilder hatte ich in einem museum in einer doch relativ kleinen stadt wie mannheim nicht erwartet. besonders gefällt mir, dass nicht nach epochen getrennt wird sondern die bilder immer wieder in anderen konstellationen, mehr nach inhalt, zusammengestellt werden. so bekommt man immer wieder einen neuen blick darauf. wer sich für die kunsthalle interessiert, aber keine lust hat alleine hinzugehen, sei auf die artgenossen hingewiesen – das sind die mitglieder des förderkreises für die kunsthalle zwischen 18 und anfang 30. die veranstalten z.b. immer am ersten mittwoch im monat einen interessanten abend mit wechselndem programm und sind alle sehr nett =)
* theater: war noch nie da, aber soll gut sein und tolle studententarife.
* kino: filmkunst gibt’s im atlantis und im odeon. im cinemaxx und cineplex laufen manchmal filme auf englisch, leider meistens die falschen.

weggehen:
* suite: im entsprechenden post habe ich mich denke ich schon enthusiastisch genug darüber geäußert. wenn das überhaupt geht.
* zimmer: weniger gemütlich, aber für elektronische musik angeblich legendär und mittwochs behilfsmäßig geeignet zu indie das tanzbein zu schwingen.
* schneckenhof: hier finden bei wärmeren temperaturen donnerstags und manchmal auch samstags studentenparties von wechselnden veranstaltern (z.b. fachschaften) statt. die musik und auch das publikum finde ich oft eher fragwürdig, aber die location ist cool und wenn man betrunken genug ist und viele leute an der uni kennt macht es vielleicht sogar spaß.
* nun würde ich ja gerne noch ein paar nette bars empfehlen, aber damit sieht es in mannheim weniger gut aus. die meisten bars sind sehr steif, ungemütlich und haben keinen besonders individuellen charakter. ganz nett ist das barrios, dort gibt es montags und dienstags abends double time und dazu leckeres mexikanisches essen.

coffee shops: (in diesem bereich kann mannheim wirklich richtig glänzen!)
* star coffee: mein favorit, gibt es in mannheim und heidelberg. sehr gemütliche atmosphäre, viel weniger uniform als bei starbucks. lecker sind die bagels, besonders aufgebacken. auf dem mit ham&cheese ist eine tolle curry sauce. außerdem gibt es jede woche specials, so muss man nicht immer das gleich essen.
* coffee fellows: noch recht neu, großes café direkt am marktplatz, sehr schön eingerichtet, besonders um im winter drin zu sitzen. die bagels werden hier ganz frisch gemacht, man kann sich aussuchen was für eine bagel-sorte man möchte. es dauert alles etwas länger und kostet etwas mehr – also der ideale ort für besondere anlässe (z.b. nach prüfungen, mit besuch…). schön ist, dass es hier auch stempelkärtchen für bagels gibt – das lohnt sich dann richtig.
* meyerbeer coffee: mir zu starbucks-artig, außerdem gibts nichts salziges zu essen. dafür ist aber eine filiale gleich neben der uni.
* cafga: am schillerplatz – am sommer kann man dort liegestühle ausleihen und sich auf der wiese sonnen. neben kaffeevariationen und kalten und warmen belegten broten gibt es dort auch kunst – das cafga ist nämlich auch eine galerie. sehr unterstützenswert finde ich.

schöne plätze:
* die rheinterassen: super zum grillen im sommer, dann ist auch richtig viel los. und im herbst sind spaziergänge am rhein entlang gut.
* die oststadt: ein eher teures viertel mit vielen schönen häusern und einer sehr hübschen kirche.
* der luisenpark: der freie teil ist nicht so spektakulär, aber weiter stadtauswärts gibt es einen bereich der eintritt kostet – und das zu recht. dort gibt es schöne pflanzen und auch diverses getier.
* heidelberg: ist ja quasi ein vorort von mannheim. dazu dass es dort schön ist muss ich wohl weiter nichts sagen, das weiß man ja sogar in japan und amerika.

p.s. ich bedanke mich bei do, die mir beim schreiben auf die sprünge geholfen hat und bei immanuel für den titel, den ich jetzt einfach mal geklaut habe.





S.U.I.T.E.

9 08 2007

die suite ist einer meiner allerliebsten plätze in mannheim. ich werde nie vergessen wie wohl ich mich dort gefühlt habe, als ich das erste mal da war – geflohen von einer der üblichen mannheimer uni-parties (damals wusste ich es noch nicht besser).

ich mochte die atmosphäre (angenehm entspannt und nicht pseudo-stylish), die nicht durchschnittliche dekoration (schön bunt und rotes licht), das publikum und – hach – die musik!

seitdem gehe ich an jedem dienstag an dem ich nicht zu müde bin in die suite, denn dienstags ist dort atomic café, d.h. indie. es ist meistens nicht sehr voll und man hat auf der ganzen tanzfläche platz stundenlang ununterbrochen zu exzellenter musik zu tanzen. wünsche werden einem eigentlich auch meistens erfüllt (nur nicht unbedingt ständig nach muse fragen). aber selbst wenn nicht habe ich mich selten versucht gefühlt sonderlich viel zeit auf den zahlreichen gemütlichen sofas und betten zu verbringen, die weniger tanzfreudige großzügig zur verfügung stehen.

aber auch an anderen abenden kann man gut in die suite gehen, z.b. zu bad taste oder auch samstags ins große atomic café. das programm findet man immer aktuell auf der homepage.

der abschied fällt jedenfalls meistens schwer (unter der woche um 3, am wochenende um 5) und wird nur versüßt durch die absolut einmaligen und wundervollen flyer, die man sich beim hinausgehen mitnehmen kann. ich verschönere damit meine küchentür und exportiere sie sogar zu augewählten freunden, weil sie so schön sind.

suite, so sweet!





43 places i want to go

1 08 2007