things to do on a train

1 04 2009

being on a train is a great opportunity to really take some time for things you normally wouldn’t get around to. it shouldn’t just be about passing the time but about using it and not wasting the unique mood a trip with a train can create.

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before boarding the train, buy a magazine you have never read before.

while preparing for your trip upload some new music to your ipod and use the time on the train to make yourself familiar with a new band or album.

write a real letter using paper and a pen to an old friend you haven’t talked to in years. tell them all about what happened since you last met, what you are up to now, what matters to you, what still makes you think of them.

for every stop of the train, imagine what it would be like to get off here. where would you go? who would you call? what would you do? what would it feel like?

take a book that you know you can read entirely during the length of your trip. don’t look up from it once. let yourself drown completely in the story.

learn a poem by heart. everyone should know at least one.

read an old diary. ideally one from exactly 10 years ago. try to remember what things were like back then. what has changed? did you expect thing to turn out the way they did?

write a list of things that were great about last week.

write a list of things to look forward to in the next six months. if that list is to short for your taste think of things to do that you would be able to look forward to. make plans.

write a short story starting with the words: „i was on a train on my way to see xxx. we hadn’t met in more than five years…“

write a short piece about something you know more about than most other people.

make a list of things you want to get for your spring/summer wardrobe.

make up stories about the people living in the houses you pass or sitting across from or next to you.

write a letter to your future self. what do you want to accomplish by this time next year?

make a playlist of your favourite songs to listen to while on a train.

go through the contacts on your mobile phone and text the people you feel you haven’t been in touch with enough.

look out the window, listen to classical music (i really like haydn!) and imagine you were  living 100 years ago travelling somewhere on a train. where are you going? who are you with? what is your story?

try to start a conversation with the person next to you, maybe they have something interesting to tell you.

so what do you usually do when you’re on a train? or a plane? or a bus?





haiku madness

19 01 2009

für alle die gern
dichten könnten sind haikus
ersehnte lösung

zuerst fünf silben
sieben in der zweiten zeile
und dann wieder fünf

fängt man einmal an
ist man ganz schnell süchtig
kann nicht aufhören

banale ideen
erscheinen in dieser form
plötzlich tiefgründig

das gilt noch viel mehr
auf englisch – vielleicht weil man
dann nicht alles versteht:

things that matter most
can’t be packed in a suitcase
they must stay behind

never go looking
for love in bars or nightclubs
you will have no luck

shopping at ikea
with no home worth improving
seems a bit pointless

travelling alone:
the ultimate way to meet
people and yourself

music for dancing
must be dirty, sweaty, loud,
inspire movement





greetings from the us and a

8 10 2008

bloggen und urlauben vertragen sich schlechter als gedacht. was uns in amerika so passiert gibt es mit ca. 2 wochen verzögerung auf dem tollen usa-blog: luis and johanna do america. ganz ohne pinke highlights.

wünsche für mitbringsel (in einem nicht zu unbescheidenen ausmaß, versteht sich) nehme ich hier gerne noch entgegen.





the artist

17 09 2008

my friend is an artist
her face is her canvas
on it she creates
her masterpieces
invents
them in the morning
erases
them at night
she paints:

a bright-eyed school girl
a sultry seductress
a fucked-up crack whore
an innocent child
an oldfashioned moviestar
an edgy design student
an obedient girlfriend
a beautiful geisha
a desperate groupie
a dazzling cabaret dancer
an expensive call girl
a sophisticated lady
a serious librarian
a neon drag queen
a natural beauty
a rosy-cheeked milk maid
the proverbial girl next door
a rejected freak
a melancholic poet
a suicidal teenager
a medieval mistress
a diligent housewife
an ageing pageant queen
a superficial super model
every man’s fantasy
a striking romance novel heroine
a dangerous stranger
a fairy-tale princess
a gloomy goth chick
your best friend’s hot girlfriend
a bruised date-rape victim
a glamorous prima-ballerina
a geeky valedictorian
a haughty diva
a spoilt lolita
a desirable mother
an ethereal saint
a vulgar tramp

but never herself





pseudo-psycho III: psychologie vs. psychotherapie vs. psychoanalyse

14 09 2008

anlässlich meines kürzlich abgeschlossenen psychologie-studiums möchte ich mich heute einem allgemeinen missverständnis widmen: viel zu viele leute denken alle diplom psychologen seien psychotherapeuten und alle psychotherapeuten seien psychoanalytiker. das ist falsch.

* psychoanalytiker: sind psychotherapeuten, die nach der lehre von sigmund freud therapieren. so eine therapie wird nach überweisung durch den arzt von der krankenkasse bezahlt. heute spricht man allgemeiner von tiefenpsychologie. die psychoanalyse ist das verfahren, das auch freud schon anwandte. mit traumdeutung und freiem assoziieren. es gibt aber mittlerweile viele neue entwicklungen in der tiefenpsychologie, die sich zwar noch immer mit der rolle des unbewussten beschäftigen, aber von vielen ideen freuds abgekommen sind.

* psychotherapie: psychotherapeuten sind menschen, die zusätzlich zu einem studium in psychologie eine 3 bis 5-jährige, privat zu bezahlende staatliche ausbildung absolviert haben an deren ende die sogenannte approbation steht. bloße diplom psychologen sind keine psychotherapeuten! die ausbildung gibt es für mehrere therapie-richtungen: verhaltenstherapie, tiefenpsychologie, gesprächspsychotherapie… von den krankenkassen zugelassen sind aber nur verfahren der tiefenpsychologie und der verhaltenstherapie. für die gesprächspsychotherapie gibt es aber auch schon einige wissenschaftliche evidenz und so ist gerade im gespräch, ob sie auch offiziell anerkannt werden soll. von psychotherapeuten abzugrenzen sind psychiater oder auch fachärzte für psychiatrie und psychotherapie. das sind ärzte, die nach ihrem medizin-studium eine facharztausbildung in psychiatrie genossen haben. sie unterscheiden sich von psychotherapeuten zum beispiel dadurch, dass sie psychopharmaka verschreiben dürfen. aber auch mediziner anderer richtungen haben die möglichkeit ohne facharzt in psychiatrie eine ausbildung zum psychotherapeuten zu machen.

* psychologie: ist die wissenschaft, die sich ganz allgemein mit dem erleben und verhalten des menschen beschäftigt. am anfang des studiums stehen dementsprechend die sogenannten grundlagenfächer. allgemeine psychologie (wahrnehmung, kognition, lernen & gedächtnis, motivation & emotion), differenzielle oder persönlichkeitspsychologie (individuelle besonderheiten im erleben und verhalten), sozialpsychologie (erleben und verhalten im kontext der interaktion), entwicklungspsychologie (erleben und verhalten im kontext der entwicklung), biologische psychologie (biologische korrelate von erleben und verhalten). außerdem eine eingehende methoden-ausbildung: statistik, forschungsmethoden, psychometrie sowie ein experimentalpraktikum. freud taucht hier nur im rahmen der differenziellen psychologie mit seinen theorien zur persönlichkeit auf. von psychischen störungen ist prinzipiell gar nicht die rede.
im zweiten studienabschnitt beschäftigt man sich dann mit den anwendungsfächern. hier wird unterschieden zwischen arbeits- und organisationspsychologie (erleben und verhalten im kontext der berufstätigkeit), pädagogischer psychologie (erleben und verhalten im kontext von erziehung und bildung) und schließlich – als einer unter dreien – klinischer psychologie (beschäftigung mit gestörtem erleben und verhalten). daneben spielen auch hier wieder methoden eine wichtige rolle (diagnostik & intervention, evaluation & forschungsmethoden) sowie die sogenannten forschungsorientierten vertiefungen (z.b. psychiatrie, sozialpsychologie oder auch markt- und werbepsychologie). selbst hier steht also die beschäftigung mit psychischen störungen und ihrer behandlung keineswegs im mittelpunkt.
dementsprechend sind auch die für diplom psychologen denkbaren berufstätigkeiten sehr vielfältig. neben der psychotherapie kommt noch die arbeit in beratungsstellen in frage sowie die tätigkeit als schulpsychologe. weniger naheliegend erscheinen vielen die durchaus üblichen anstellungen in personalabteilungen, organisationsentwicklung, marktforschung und werbung. die wissenschaft ist selbstverständlich ebenfalls eine option. und auch darüber hinaus stehen diplom psychologen viele betätigungsfelder offen.

ich hoffe ich konnte in diesem kurzen und sicherlich oberflächlichen abriss die vielen facetten der psychologie und ihre anwendungsmöglichkeiten etwas deutlicher machen. und dass ich in zukunft nicht mehr ganz so oft gefragt werde „analysierst du mich jetzt“, wenn ich mein studienfach nenne.





pseudo-psycho II: das a bis z der angst

12 09 2008

bei der diagnose spezifischer phobien setzen sich die bezeichnungen der störungen aus der griechischen bezeichnung des gegenstandes der angst und dem griechischen wort für angst, „phobie„, zusammen. fast jeder hat sicherlich schon einmal von arachnophobie, agoraphobie, klaustrophobie und akrophobie gehört. vor vielen jahren aber gab es in der faz einen artikel über 2 doppelseiten mit einer sammlung von bezeichnungen verschiedener spezifischer phobien. hier eine auswahl davon:

ablutophobie (angst sich zu waschen oder zu baden)
aerophobie (angst vor dem einatmen von luft)
akerophobie (angst vor griesgrämigkeit)
alliumphobie (angst vor knoblauch)
allodoxaphobie (angst vor meinungen)
androphobie, hominophobie (angst vor männern)
anthrophobie (angst vor blumen)
anthropophobie (ansgt vor menschen, auch soziale phobie)
apeinophobie (angst vor unendlichkeit)
arachibutyrophobie (angst, dass erdnussbutter am mundwinkel hängenbleibt)
arithmophobie (angst vor zahlen)
asymmetriphobie (angst vor asymmetrisch geformten gegenständen)
ataxophobie (angst vor unordnung oder unsauberer umgebung)
aulophobie (angst vor flöten)
aurophobie (angst vor gold)
autodysomophobie (angst vor menschen mit unangenehmem geruch)
bibliophobie (angst vor büchern)
blennophobie (angst vor schleim)
bufonophobie (angst vor kröten)
cherophobie (ansgt vor freude)
chionophobie (angst vor schnee)
chirophobie (angst vor händen)
chorophobie (angst vor dem tanzen)
chrometophobie (angst vor geld)
cibophobie (angst vor nahrung)
cyberphobie (angst vor computern)
decidophobie (entscheidungsangst)
dikephobie (angst vor gerechtigkeit)
dipsophobie (angst vor dem trinken)
dishabiliophobie (angst davor in gegenwart eines anderen unbekleidet zu sein)
eleutherophobie (angst vor freiheit)
ephebiphobie (angst vor teenagern)
epistemophobie, gnosiophobie (angst vor wissen)
ergophobie (angst vor der arbeit)
erythrophobie (angst vor rotlicht)
frigophobie (angst vor kälte)
geliophobie (angst zu lachen)
geniophobie (angst vor kinnen)
genuphobie (angst vor knien)
gynephobie (angst vor frauen)
hedonophobie (angst davor, sich wohlzufühlen)
hellenologophobie (angst vor griechischen begriffen oder komplexer wissenschaftlicher terminologie)
heresyphobie (angst vor offiziellen doktrinen)
hippopotomonstrosesquippedaliophobie (angst vor langen wörtern)
hypengyophobie (angst vor verantwortung)
hypnophobie (angst vor schlaf)
isolophobie (angst vor der einsamkeit)
kakophobie (angst vor hässlichkeit)
kaligynephobie, venustraphobie (angst vor schönen frauen)
karnophobie (angst vor fleisch)
kathisophobie (angst sich hinzusetzen)
katoptrophobie (angst vor spiegeln)
kinetophobie (angst vor bewegung)
klimakophobie (angst vor treppen)
klinophobie (angst davor ins bett zu gehen)
koniophobie (angst vor staub)
kopophobie (angst vor müdigkeit)
lachanophobie (angst vor gemüse)
lalophobie (angst zu sprechen)
logophobie (angst vor wörtern)
lutraphobie (angst vor ottern)
mageirocophobie (angst zu kochen)
makrophobie (angst vor langem warten)
melophobie (angst vor musik)
menophobie (angst vor menstruation)
misophobie (angst vor biologischer kontamination)
molysomophobie (angst vor keimen)
musophobie (angst vor mäusen)
mycophobie (angst vor pilzen)
obesophobie (angst davor zuzunehmen)
olfaktophobie (angst vor gerüchen)
papaphobie (angst vor dem papst)
papyrophobie (angst vor papier)
pediophobie, pupaphobie (angst vor puppen)
pedophobie (angst vor kindern)
philemaphobie (angst zu küssen)
philophobie (angst sich zu verlieben)
philosophobie (angst vor philosophie)
phonophobie (angst vor lärm und stimmen)
phronemophobie (angst zu denken)
pogonophobie (angst vor bärten)
ponophobie (angst vor überarbeitung)
potophobie (angst vor alkohol)
pharmakophobie (angst vor drogen)
psychophobie (angst vor verstand)
pteronophobie (angst davor mit federn gekitzelt zu werden)
pyrophobie (angst vor feuer)
rhytiphobie (angst davor pickel zu bekommen)
rupophobie (angst vor schmutz)
samhainophobie (angst vor halloween)
seplophobie (angst vor verottender materie)
sexophobie (angst vor dem anderen geschlecht)
siderodromophobie (angst vor zugfahrten)
vestiphobie (angst vor bekleidung)
zemmiphobie (angst vor maulwürfen)

ich finde es wirklich faszinierend, wovor man so angst haben kann. vor allem wenn man bedenkt, dass die voraussetzung einer solchen diagnose immer subjektives leid beim betroffenen und beeinträchtigungen im sozialen oder beruflichen leben ist. auf einem weniger schwerwiegenden niveau kennt aber denke ich jeder die eine oder andere dieser ängste.

ich bin z.b. geringfügig anthropophob, decidophob, ephebiphob, isolophob, kakophob, mycophob (besonders als ich noch klein war), obesophob, papaphob, ponophob, seplophob. gar kein verständnis dagegen habe ich für aurophobie, bibliophobie, cherophobie, chorophobie, chrometophobie, cibophobie, erythrophobie, geliophobie, hedonophobie, hypnophobie, kaligynephobie, katoptrophobie, lalophobie, mageirocophobie, melophobie, philemaphobie, potophobie. besonders schön finde ich arachibutyrophobie. auch nett sind asymmetriphobie, geniophobie, hippopotomonstrosesquippedaliophobie (da bedeutet das aussprechen der eigenen diagnose quasi schon eine konfrontationstherapie), pteronophobie, samhainophobie und zemmiphobie.

und was sind eure phobien?





how to make a recent books bar

9 08 2008

da neulich jemand wissen wollte, wie das mit den 3 letztgelesenen büchern in der sidebar geht, verrate ich heute dieses kostbare geheimnis:

1. im dashboard auf darstellung, dann auf widgets klicken

2. in der liste der verfügbaren widgets „text“ suchen und auf „hinzufügen“ klicken

3. in der titelzeile einen sprechenden titel eingeben

4. über google ein bild vom buchcover suchen (die url sollte auf .jpg oder .gif oder so enden) und die url aus der addresszeile des browsers kopieren

5. in das textfeld <img src=“url des buchcovers“ alt=“buchtitel“ width=“140″ height=“220″ /> eingeben und die pink markierten stellen mit der url des buchcovers und dem buchtitel ersetzen.

6. es folgt ein <br> (html für absatz) und dann eine kurze beschreibung oder rezension des buches und am ende nochmal ein <br>

7. das ganze kann man dann beliebig oft (z.b. drei mal) wiederholen

natürlich funktioniert dieses verfahren auf für vielgehörte cds, die größten wünsche von topshop.com, die als nächstes anzusehenden filme, die momentan favorisierten celebrities usw.

wer es ausprobiert hat, kann gerne das resultat in den comments posten





happy first birthday

21 07 2008

heute wird mein blog ein jahr alt. seitdem ich ihn begonnen habe, hat sich das motto geändert, die beiträge sind im durchschnitt länger aber dafür auch seltener geworden, es kam eine kategorie dazu, eine andere verschwand, es gab immer mehr bilder aber dafür schon immer pink markierte wörter, die leserschaft hat sich allmählich etwas vergrößert und ich durfte mich immer häufiger über kommentare freuen. alles im allem also ein sehr erfreuliches erstes jahr für mich als blog-mama: ist mein blog vielleicht nicht hochbegabt, so ist der doch wenigstens auch kein totaler underachiever.

in zahlen: 4550 besucher, 365 tage, 103 kommentare, 61 beiträge, 34 spamkommentare, 12 kategorien.
top 3 beiträge: i heart lolcats (471 – ein bisschen peinlich ist das ja schon), mannheim, nicht weinheim sondern deinheim (149 – scheint bedarf zu bestehen), pseudo-psycho I: schizophrenie vs. dissoziative identitätsstörung (134 – die serie wird fortgesetzt!)
top 3 suchbegriffe: starbucks mannheim (25), dissoziative identitätsstörung (22), joli lavatory (22 – yay, die wollten zu mir!)

und was hat euch besonders gefallen? was nicht? wovon sollte es mehr geben? habt ihr themenwünsche? oder vielleicht mögt ihr meinem kleinen pinken waschraum auch einfach nur einen glückwunsch hinterlassen?





werbung

3 07 2008

werbung ist an sich ja toll. nur leider die, die im fernsehen kommt viel zu selten. daher hier mal ein paar richtig gute spots, zur abwechslung.

und zum schluss noch ein netter keiner seitenhieb auf die werber allgemein und die schwaben insbesondere.





katzen sind toll

14 05 2008

wer katzen mag, kennt, liebt…
wer schonmal von ihnen geweckt, genervt, getreten, betrampelt wurde..
wer wie sie gerne isst..
wer der meinung ist hunde sind besser…

… der sollte sich diese grandiosen videos anschauen – und alle anderen auch. und zwar unbedingt mit ton!

cat man do

let me in

und wer simon kennt, sollte ihn dazu nötigen mehr von diesen videos zu produzieren!